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26.07.2022 - Steuerentlastungsgesetz 2022 - in aller Kürze

Bundestag und Bundesrat haben das Steuerentlastungsgesetz 2022 beschlossen.

Angesichts der hohen Inflation mit einhergehenden empfindlichen Preiserhöhungen insbesondere im Energie- und Lebensmittelbereich hat die Bundesregierung Handlungsbedarf zur steuerlichen Entlastung der Bevölkerung gesehen.

Angestrebt wird eine steuerliche Entlastung von bis zu rund 4,5 Mrd.€ im Jahr 2022.

Vorgesehen sind zum Beispiel:

  • Erhöhung Grundfreibetrag rückwirkend zum 01.01.2022
  • Erhöhung Arbeitnehmerpauschbetrag rückwirkend zum 01.01.2022
  • Vorziehen Erhöhung Pendlerpauschale für Fernpendler (also ab dem 21. Entfernungskilometer)
  • Kinderbonus (einmalige Erhöhung Kindergeld über 100,00 €, was im Juli erfolgen soll)
  • Energiepreispauschale (einmalig 300,00 €, die ab September gezahlt werden sollen)


Arbeitnehmer/innen erhalten die Energiepreispauschale über den Arbeitslohn.
Bei gewerblichen, freiberuflichen und landwirtschaftlichen Einkünften wird die Energiepreispauschale über ein Kürzung der Einkommensteuer-Vorauszahlungen vorgenommen.
Empfänger/innen von Versorgungsbezügen und Rentner/innen u.a. gehen (unschlüssigerweise) leer aus.

Übrigens ist die Energiepreispauschale wieder steuerpflichtig… !!!
“Dafür” ist sie aber sozialabgabenfrei.

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